Solo! – Eine neue Veranstaltungsreihe der Kultursonne

  • Solo! ist eine Veranstaltungsreihe der Kultursonne, die Künstler*innen und dem Publikum einen exklusiven Rahmen bietet.
  • Solo! ist eine Plattform für Musik, Gedanken und Experimentelles, wobei durchaus auch Grenzen ausgelotet werden dürfen.

 

> Die Solo!-Reihe wird auf der Atelierbühne der Kultursonne veranstaltet: Bühne 2.5m x 5.0m, max. 40 Sitzplätze.
> Auf der Bühne stehen Künstler*innen der Bereiche Musik, SpokenWord, Kabarett, Schauspiel, Philosophie u.m.
> Die Produktion von Solo! ist "Work in Progress", Daten und Rahmenbedingungen zur Veranstaltungsreihe folgen.
> Aukünfte: Reto Bernhard 078 831 26 21 oder e-Mail an kultursonne.ebikon/at/gmail.com


00.00.22 | Konzert: Bruno Amstad – Solo! [ in Abkl. ]

Bruno Amstad ist ein Selfmade-Ausnahmetalent, einer der raren Jazzsänger der Schweiz. Durchlässig zwischen organischen Stimmen und elektronischen Kraftwerken entfacht er die ganze Schönheit emotionaler Musik. Amstad, der Oberton-Schamane, ist auch ein Rocksänger und ein Rapper. Begonnen hat er als Rock- und Soulsänger, gelandet ist er ebenso in Christy Doran´s New Bag wie bei zahlreichen andern Projekten in den Schallgrenzen von zeitgenössischem Elektronik-Jazz, Noise und freier Improvisation. Bruno Amstad allein auf der Bühne, mit einem elektronischen Equipment. Die Kunst, aus wenig viel zu schaffen, lässt sich bei Amstad, seinen Stimm-Verwandlungen und seinen Loop-Schichtungen geradezu anschaulich mit hören. Seine Resonanzspektren wirken wie fliegende Teppiche, unter denen die Beats pulsen und das Publikum mit auf Reise geht. Web

00.00.22 | Konzert: Adina Friis – Solo! [ in Abkl. ]

Schon früh hat Adina Friis eine persönliche musikalische Sprache gefunden, welche sich in ihrem Klavierspiel und Gesang, sowie in den Kompositionen, Liedern und Texten zeigt. Ihr Jazztrio «Luumu» ist ein musikalisches Herzensprojekt, mit welchem sie ihre persönlichsten Gedanken und Vorstellungen in Kunst verwandelt und dabei manchmal in Sphären taucht, die nicht ganz von dieser Welt zu sein scheinen. Adinas Kompositionen sind an der Grenze von zeitgenössischem und lyrischem Jazz und Folk und weisen Elemente von Weltmusik aller Art auf, skandinavischem Folk und filmmusikalischen sowie impressionistischen Elementen. Die Lieder bestehen aus signifikanten Melodien, aus komponierten sowie improvisierten Instrumentalteilen und poetischen Texten. Auf diese Weise gelingt es ihr immer wieder aufs Neue, eine einzigartige Klangwelt zu erschaffen. Web

00.00.22 | Musik+Wort: Christov Rolla – Solo! [ in Abkl. ]

Christov Rolla ist Theatermusiker. Es sind bis jetzt gegen 100 Theaterstücke bei denen er die Musik geschrieben hat und häufig auch auf der Bühne stand. «Ich habe mich ins Theater verliebt» sagt er über sich selbst. Er dirigiert aber auch einen Kirchen- und einen Männerchor. Und engagiert sich als Politiker im Luzerner Stadtparlament. Aufgewachsen als Pfarrerssohn in Hochdorf lebt er heute in der Stadt Luzern. Als freier Musikant schliesslich bildet Rolla gemeinsam mit dem Sänger Max Christian Graeff das Duo «Canaille du jour», tritt gelegentlich unter eigenem Namen auf (einige Zeit bei der monatlichen Luzerner Lesebühne The Beauties & das Biest) und macht manchmal sonst noch so Sachen. Rolla schrieb aber auch für das Kultur- und Satiremagazin Kultz: «Unser Kolumnist fabuliert für sein Leben gern. Diese Woche wird dabei hinter dem Theater geraucht, getratscht und dabei erkannt: Manchmal hat Mutter eben doch recht.» Rolla im Web / bei Kultz / bei SRF

00.00.22 | Konzert: Muriel Zemp – Solo! [ in Abkl. ]

Mit ihrem Solo-Programm «Kauderwelsch» begibt sich Muriel Zemp auf die Suche nach ihren Wurzeln aus der Innerschweiz und dem Welschland. Ausgehend von Deutschschweizer Volksliedern und Chansons Populaires aus der Romandie geht sie den zwei Seelen in ihrer Brust auf den Grund und beleuchtet mit einem Augenzwinkern deren Unterschiede und Gemeinsamkeiten. So plaudert Muriel Zemp aus dem Nähkästchen und besingt, wie Chrieseli günne verführen kann, weshalb der Jodel seinen Ursprung in Afrika hat und inwiefern ein Gentest das Arrangement beeinflusst. Mit Klavier, Akkordeon und einem Loopgerät erweckt sie die bekannten Lieder zu neuem Leben und bedient sich dabei verschiedenster Musikstile. Überraschend, frech, witzig – im Zentrum steht immer ihre ausdrucksstarke Stimme. Web

00.00.22 | Philosophie: Rayk Sprecher – Solo! [ in Abkl. ]

Nachdenken mit Humor. «Ich misstraue jenen, die immer genau wissen, wie es sich verhält» sagt Rayk Sprecher. Er ist vielseitiger öffentlicher Philosoph, Dozent, Berater und Moderator sowie Fakultätsmanager der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Dank zweier Kinder an viele Warum-Fragen gewöhnt und auch sonst stressresistent. Seit 2006 ist er regelmässig als Philosoph in Vorträgen, Moderationen, Cafés Philo, Teamentwicklungen, Organisationsberatungen und Weiterbildungen engagiert. Mit Yves Bossart und Roland Neyerlin steht er seit 2017 dreimal im Jahr im Kleintheater Luzern mit der Philo-Kabarett-Reihe «Quartalsbilanz» auf der Bühne. Die Kultursonne präsentiert mit Sprecher einen ebenso unterhaltsamen wie anregenden Abend. Web

00.00.22 | Kabarett: Judith Bach – Solo! [ in Abkl. ]

Claire allene – aus lauter Lebenslust! Sturmfrei für Claire! Zum ersten Mal allein auf der Bühne, hat die 'Kleene mit de kurze Beene' erstaunlich viel Platz. Sie singt und schnabuliert frei nach Berliner Schnauze, purzelt von Augenblick zu Augenblick, verliert den Faden, aber nie sich selbst. Sie fliegt ohne Flügel, dafür mit Mozart am Klavier. Landet flugs im Himmel bei ihrer kleinen weisen Großmutter, einem quirligen Frauenzimmer aus einer völlig anderen Zeit, die vor den Augen des Zuschauers so lebendig wird, dass man meint, sie sei für den Abend kurz auferstanden. Claires erstes Soloprogramm strotzt von selbstgeschriebenen Liedern, katastrophalen Tanzeinlagen und guten Fragen nach dem Sinn und Unsinn dieses Lebens. Ein philosophisches Chansonkabarett. Überraschend, zart und frech. Judith Bach, auch bekannt als die eine Hälfte des virtuosen Duo Luna-Tic, ist bei und mit ihrem Solo-Programm zu Gast! Web

00.00.22 | Konzert: Fredy Studer – Solo! [ in Abkl. ]

Fredy Studer ist einer der ganz grossen Schweizer Schlagzeuger. Er ist 1948 in Luzern geboren und Autodidakt. Einer der ersten überhaupt, welcher offene Improvisation und Groove in seinem Stil verband. Die Fachzeitschrift „Drums & Percussion“ schreibt: „Der Schweizer Fredy Studer ist ohne Zweifel einer der innovativsten Drummer Europas“. Studer erhielt etliche Preise und Auszeichnungen und konzertiert weltweit. 2014 wurde er vom renommierten deutschen Magazin „Jazz Thing“ in die Reihe „European Jazz Legends“ gewählt. Fredy Studers Wirken ist auf über hundert Tonträgern dokumentiert. Im Herbst 2018 erschien zur Würdigung seines Schaffens die Box «Now’s The Time», mit zwei LP’s und einem 224-seitigen Buch. Zu den Aufnahmen schreibt „Die Zeit“: «Solo-Schlagzeug von einer melodischen Raffinesse und Tariertheit, die ihresgleichen suchen!». Web

00.00.22 | Konzert: Anna Mae – Solo! [ in Abkl. ]

Für ihre Passion hat sie vor einigen Jahren eine sichere Bürostelle aufgegeben, seither ist Anna Mae als professionelle Musikerin unterwegs. «Ich habe angefangen, in Cafés und Bars zu spielen und damit mein Geld zu verdienen. Und ich merkte schnell, dieses Leben ist nur möglich, wenn man bereit ist, zu verzichten.» In den Ausgang gehen bedeutet für sie Konzerte zu geben. Ihre Reisen unternimmt sie für die Musik: So tourte sie durch die Schweiz, Europa, einmal sogar Nordamerika. Es passt zu ihrer Musik: Die Mischung aus Folk und Country klingt nach dem Mittleren Westen, Johnny Cash und Bruce Springsteen nennt sie als Vorbilder. «Die amerikanische Musik ist tief in mir verankert, ich höre Country, seit ich ganz klein bin», sagt sie. Die Texte über Freiheit sprechen sie an, sagt Anna Mae, das Thema begleite und fasziniere sie – nicht zuletzt war ihr Wunsch danach ein Treiber hinter der Entscheidung, sich selbstständig zu machen und von der Musik zu leben.» Web

00.00.22 | Konzert: Tobi Gmür – Solo! [ in Abkl. ]

Vor über 30 Jahren stand Tobi Gmür zum ersten Mal auf einer Bühne. 1990 gründete er «Mothers Pride» und 2003 veröffentlichte Gmür ein erstes Solo-Album. Nach weiteren CDs und Konzert-Touren mit Mothers Pride entschied er 2012, einen neuen Solo-Weg einzuschlagen. Mit dem Album «Sincerely, T. Gmür» (2015) wechselte er von der englischen Sprache zur Mundart. Die Texte erhalten damit ein ganz neues Gewicht. Sie erzählen mit Ernst und Ironie, Leicht- und Tiefsinn von der ersten bis zur letzten Liebe, von grossen Träumen und den Tücken der Realität. «Als Texter ist Tobi Gmür ein Meister der Miniatur, der vor Schwulst jeglicher Art gefeit ist und auch zu sich selbst Distanz bewahrt. Stets ist hier der Alltag Ausgangspunkt für Ausschweifungen, seien sie zeitlicher oder geografischer Natur. /.../ Wer genauer hinhört, realisiert, dass mit viel Liebe zum Detail gearbeitet wurde und dass die Arrangements mehr beinhalten, als man beim ersten Hinhören realisiert.» Web

00.00.22 | Musik+Wort: Rebekka Bünter – Solo! [ in Abkl. ]

Philosophisches Theater mit Schalk. Ein Tête-à-Tête mit den inneren Dämonen, ein entfesselnder Tanz mit selbstkreierten Beschränkungen, eine Hymne an die berauschende Lebenslust. Würzig, irrwitzig und ins Ei(ge)ngemachte dringend…«Höt esch höt – ond nor höt esch höt.» Ob gelesen, gespielt oder gekonnt verdreht: Die Sprache ist das Tor in neue Welten. Kleine und charmante. Grosse und bedeutsame. Aber auch: irrwitzig-absurde! Rebekka Bünter lädt ein: "Kommen Sie mit – an Orte Ihrer Phantasie, die Ihnen vertraut scheinen und doch überraschend fremd sind. Lassen Sie sich inspirieren durch Geschichten aus dem Leben, die sie kennen – nur etwas anders. Meine Auftritte und Programme sollen Ihnen immer neue Türen aufstossen. Damit Sie staunen, schmunzeln, lachen können, sich selbst erkennen – und vielleicht auch mal ertappt fühlen... Lassen Sie sich entführen! Und nehmen Sie etwas mit nach Hause." Web

00.00.22 | Konzert: Long Tall Jefferson [ in Abkl. ]

Long Tall Jefferson ist ein rastloser Geselle. Er beschreibt sich auch als «restless» Songwriter und Geschichtenerzähler. Früher war er als One-Man Show in ganz Europa unterwegs, meistens ist er mit seiner Gitarre im Zug gereist. Der Schweizer spielte auf der Strasse, in Cafes und kleinen Clubs. Seine Songs sind ruhig und filigran. Und er erzählt Geschichten, die er in seinen 30 Lebensjahren erlebt hat. Simon Borer hat als Singer Songwriter unter seinem Künstlernamen Long Tall Jefferson bereits zwei Alben veröffentlicht und betreibt in Zürich ein eigenes Label. Er ist studierter Jazz Musiker: «Ich habe eigentlich nur Jazz studiert, weil es die beste Ausrede war, den ganzen Tag Musik zu machen. Ich konnte eigentlich kein Jazz spielen und kann es bis heute nicht, obwohl ich ein Diplom habe.» Für sein musikalisches Schaffen wurde er im Dezember 2020 zum «SRF 3 Best Talent» gekürt. Web


Atelierbühne der Kultursonne

Die Kultursonne verfügt seit Herbst 2020 über zwei Veranstaltungs-Bühnen. Unsere Atelierbühne befindet sich im «Theateratelier Ebikon» an der Dorfstrasse 23, unmittelbar hinter dem Saal des Restaurant Sonne.
Die meisten Anlässe finden neu auf unserer Atelierbühne statt. Den Saal nutzen wir künftig für Festivals oder grössere Produktionen, da die gesamte Infrastruktur inkl. Technik jeweils neu eingerichtet werden muss. Unsere Atelierbühne ist jederzeit bespielbar: die Bühne misst 2.5 m x 5.0 m, ein Piano 'Burger & Jacoby' steht bereit. Das Atelier verfügt über 40 Sitzplätze, eine kleine Bar und ein separates Backstage für die Künstler*innen. Alles, was das Herz begehrt!