19.04.21 | thurgaukultur: Zeiten des Aufbruchs

Beitrag thurgaukultur.ch: Theater und Kinos dürfen wieder öffnen, Veranstaltungen in Innenräumen sind mit bis zu 50 Personen möglich. Aber: Wie schnell lassen sich Kulturbetriebe wieder hochfahren? /.../ Besprechungen, Mitgliederversammlungen, Kulturfördergesprächen sind per Videokonferenz machbar. Nicht aber die Kultur selbst. «Wir brauchen unser Publikum und unser Publikum braucht uns. Der direkte Kontakt ist extrem wichtig. Man kann ein digitales Museum aufbauen, man kann eine digitale Sammlung haben, aber wenn man nicht mit den Leuten in direkten Kontakt, in den Austausch gehen kann, dann ist das totes Material. Deswegen ist die Kultur so stark betroffen, denn die Essenz der Kultur ist das soziale Miteinander», findet Alex Meszmer. thurgaukultur

16.03.21 | IG Kultur Luzern: Kulturpodium «One Year After»

Anlass IG Kultur: Am 16. März 2021 ist ein Jahr nach dem Lockdown. Am grossen Zentralschweizer Kulturpodium schauen wir gemeinsam auf das Krisenjahr zurück, diskutieren Chancen und schauen auf die aktuellen und künftig möglichen Entwicklungen. Podiumsteilnehmer*innen: Philippe Bischof (Direktor der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia) Sandra Künzi (Präsidentin, t. Theaterschaffende Schweiz) Gabriela Christen (Direktorin, HSLU Design & Kunst) Marc Rambold (Betriebsleiter Südpol Luzern) Annina Polivka (Schauspielerin/ Produzentin) Moderation: Beat Vogt (SRF Regionaljournal Zentralschweiz) Organisiert von der IG Kultur Luzern in Kooperation mit Visarte Zentralschweiz, t.Zentralschweiz, Film Zentralschweiz, Other Music Luzern, IG Tanz Zentralschweiz und Kulturlandschaft. Medienpartner*innen: 041 - Das Kulturmagazin und Radio 3fach One Year After

07.03.21 | watson: Wann geht das kulturelle Leben weiter?

Beitrag watson: «Die Gesellschaft hat noch nie bis auf die Knochen gezeigt bekommen, wie sich ein Leben ohne Kultur anfühlt. Es fühlt sich an wie ein Mahnmonument. Darauf müssen wir aufbauen, wenn es um die Rechtfertigung von Kultur und deren Finanzierung geht. Ernüchternd ist die Erkenntnis, wie zersplittert und kraftlos die Lobby für Kultur in unserem Land ist. Hier müssen sich alle Betroffenen besser organisieren und grösser denken.» Wie geht es mit der Kultur weiter? Wann? Und mit vielen Besuchern? Gibt es Impfprivilegien? Wie veränderte Covid-19 das Kulturleben? Antworten von Nina Zimmer (Kunstmuseums Bern),  Numa Bischof (Sinfonieorchesters Luzern), Benedikt von Peter (Theaters Basel) und Sandra Meier (Kinok St. Gallen). watson

08.02.21 | Bajour: Uns fehlt das Leben, Musik, Tanz, Theater – kurz: die Kultur

Beitrag Matthias Zehnder, Bajour: «Der Bevölkerung geht der seelische Sprit aus. Uns fehlt das Leben, Musik, Tanz, Theater – kurz: die Kultur. /.../ Ein wichtiger Grund dafür, dass uns die Massnahmen so aufs Gemüt schlagen, ist das Fehlen jeglicher Kultur. Ich habe an dieser Stelle immer wieder darauf hingewiesen, dass die Kultur nicht die verzichtbare Kirsche auf der Torte ist, sondern die Hefe in der Gesellschaft, die den Teig erst zum Aufgehen bringt./.../Jetzt geht es mir darum, dass wir den Blick drehen: Es geht nicht um Almosen für Kulturschaffende. Es geht darum, dass der Staat der Versorgung des Landes mit Kultur einen Riegel geschoben hat. Wir brauchen Perspektiven für eine «Rekultivierung» des Landes.» Bajour

02.02.21 | Radio SRF: Kultur im Shutdown – Wird danach alles anders?

Beitrag Radio SRF: Der Kulturbetrieb ist wieder stillgelegt. Doch anders als im vorherigen Shutdown verhält sie sich erstaunlich ruhig. Kein grosses Wehklagen mehr, keine grossen Debatten in den Medien. In der Kunst- und Kulturszene scheint man sich arrangiert zu haben. Die Unterstützungsgelder scheinen zu fliessen, man spricht nur noch von Unterstützungslücken und nicht mehr von der Katastrophe. Macht der Staat also alles richtig und die Kultur kann, sobald die Pandemie überstanden ist, wieder loslegen, als ob nichts gewesen wäre? Oder ist die Pandemie eine gute Gelegenheit, über die Subventionsmaschine zu justieren? Jaqueline Fehr, Pius Knüsel, Sonja Eisl und Regine Helbling im Gespräch mit . Kultur im Shutdown

12.12.20 | Kultursonne: «Lockdown II» infolge Covid-19 Pandemie

Geschätzte Kulturinteressierte. Ein stimmungsvolles Eröffnungskonzert auf der Atelierbühne mit «Frank», einen kabarettistischer Jahresrückblick mit «Veri» und vier von zwölf geplanten Anlässen unseres «Kulturadventskalenders» haben wir nach dem ersten Lockdown veranstalten können. Dann mussten wir unsere Türen infolge anhaltender Covid-19 Pandemie leider wieder schliessen. Der zweite «Lockdown» wirkt und so befindet sich die Kultursonne weiterhin im amtlich verordneten Winterschlaf. Im Hintergrund planen wir jedoch bereits wieder ein paar wunderbare Anlässe. Die Kultursonne verfügt seit Herbst 2020 bekanntlich über eine zweite Bühne für Veranstaltungen: unsere neue «Atelierbühne» befindet sich im Theateratelier an der Dorfstrasse 23, unmittelbar hinter dem Saal des Restaurant Sonne. Wir sind auf Standby. Wir bleiben zuversichtlich. Team Kultursonne

11.11.20 | Radio SRF: Geht die Kultur in der Schweiz vor die Hunde?

Beitrag Radio SRF: Corona bringt das kulturelle Leben zum Erliegen. Das Problem sei «systemrelevant», warnt Walter Leimgruber, Professor für Kulturwissenschaft in Basel: «Ohne Kultur gibt es eigentlich keine Gesellschaft, denn sie ist ein wesentliches Mittel der Verständigung und des Debattierens. Für mich ist die Kultur das Salz des Lebens.» Kultur halte Gesellschaften zusammen, betont Leimgruber. Gerade in Krisenzeiten wie jetzt brauche der Mensch Zerstreuung, er müsse lachen können. Ohne Kultur würde er psychisch noch mehr leiden als jetzt bereits: «Das ist für uns eigentlich gar nicht vorstellbar. Da fehlt ganz viel. Kultur ist systemrelevant.» Kultur in der Corona-Krise

16.03.20 | Kultursonne: «Lockdown» infolge Covid-19 Pandemie

Geschätzte Kulturinteressierte. Das erste Kultursonne-Jahr mit zwanzig Veranstaltungen und drei geschlossenen Anlässen liegt hinter uns. In Anbetracht der Dichte an kulturellen Ereignissen im Frühjahr 2020 (Comedy-Festival Kulturwerk, Äbiker Fasnacht, Jubiläum Bibliothek Ebikon u.a.) planten wir unsere nächsten Anlässe ursprünglich ab März 2020. Durch die «ausserordentlichen Lage» der Corona-Pandemie und die damit verbundenen Verordnungen des Bundesrates können nun leider bis auf Weiteres keine kulturellen Veranstaltungen durchgeführt werden. Wir melden uns wieder sobald sich die Situation ändert und konkrete Perspektiven in Sicht sind. Was wir bereits verraten können: neben dem Saal des Restaurant Sonne entsteht an der Dorfstrasse 23 eine weitere, charmante kleine Bühne im Zentrum der Gemeinde. Wir freuen uns auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen – bleibt gesund! Vorstand Verein Kultursonne